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INFOBEREICH

Kontrast und Helligkeit

Gute Bilder brauchen Kontrast, also eine möglichst große Spanne zwischen hellen und dunklen Stellen im Bild. Nicht immer sorgt die Belichtungsautomatik der Kamera für eine ausgewogene Einstellung von Helligkeit und Kontrast - zum Beispiel bei Gegenlichtsituationen. Die Folge sind unterbelichtete Bilder, die es zu erkennen gilt.


Bildschirm richtig einstellen

Bildschirmkalibrierung mit Messgerät

Grundlage für die Bildbeurteilung ist die Einstellung der Bildschirm-Helligkeit. Halten Sie ein weißes Blatt Papier neben eine weiße Fläche am Monitor: Der Bildschirm sollte nicht heller sein als das Papier.

Eine Bildschirmkalibrierung mit Messgerät kann nur funktionieren, wenn die Helligkeit richtig eingestellt ist!

Unser Erfahrungswert: Die meisten Monitore sind zu hell eingestellt - auch unterbelichtete Bilder schauen dann fälschlicherweise gut aus.


Bilddaten analysieren

Bereits geringe Über- oder Unterbelichtung führen oft dazu, dass die Tonwertverteilung Ihres Bildes nicht optimal ist. Daher empfiehlt es sich, Helligkeit und Kontrast vor der Bildbestellung zu prüfen.

Viele Kameras zeigen die Tonwertverteilung (Histogramm) eines Bildes an, ebenso bieten alle Bildverarbeitungsprogramme solche Funktionalität.

Beispiel Photoshop: Wählen Sie in Photoshop im Menü Bild -> Korrekturen die Tonwertkorrektur. Sie zeigt nun die Verteilung der im Bild vorkommenden Farben von Schwarz bis Weiß für alle Kanäle gemeinsam bzw. für einen einzelnen Kanal. Ein normales Bild zeigt eine gebirgsähnliche Tonwertverteilung, die vom rechten bis zum linken Rand des Diagramms geht.


Die Tonwertverteilung ist ok. Das Gebirge reicht vom linken bis zum rechten Rand.

 

Die Tonwertverteilung ist zu dunkel, das Bild hat einen Grauschleier, die Farben wirken düster.

Abhilfe: Ziehen Sie den weißen Pfeil rechts unter dem Diagramm nach links zum Beginn des Gebirges.

 

Die Tonwertverteilung ist zu hell, das Bild hat keine Tiefe, die Farben werden blass dargestellt.

Abhilfe: Ziehen Sie den schwarzen Pfeil links unter dem Diagramm nach rechts zum Ende des Gebirges.

Automatische Bildkorrektur?

Leider täuscht sich das Auge gern, wenn es Bilder auf einem selbstleuchtenden Medium wie dem Computerbildschirm betrachtet. Das Gehirn führt nämlich eine Art Weißabgleich aus und so fallen dem Betrachter Bildmängel wie Unterbelichtung, Grauschleier oder matte Farben am Bildschirm oft gar nicht auf, erst beim Druck wird der Mangel offensichtlich.

Manche Fotodienste reagieren auf dieses Problem, indem sie ungefragt eine Bildanalyse machen und dann den Kontrast automatisch einstellen. Dies ist für uns aber nicht die richtige Lösung, da sie künstlerisch stilisierte Bilder ebenfalls unfreiwillig korrigieren würde. digiposter verändert den Kontrast Ihrer Bilder daher nicht.